Elternschaft ist mehr als Babybrei und Kinderkacke.

  • Sie bedeutet viele Auseinandersetzungen mit Beziehungsmustern,
  • Krisen bewältigen und allerlei Herausforderungen annehmen.
  • Manchmal geht es dabei um den zermürbenden Kampf gegen Rollenklischees (in der Beziehung wie beim Kinderspielzeug).
  • Ein anderes Mal geht es dabei um die Prävention von sexualisierter Gewalt, dem Beibringen und Wahren von Grenzen und den Umgang mit psychischen Erkrankungen. Oder anderes. Elternschaft ist so vielfältig wie das Leben.

"Und plötzlich waren wir woanders." - Kinder auf Umzüge vorbereiten.

© Katja Grach - Und plötzlich waren wir woanders.

Egal wie toll das neu gebaute Haus ist, wie gemütlich die neue Wohnung, oder wie sehr sich schon alle auf das neue Zuhause gefreut haben. Ein Umzug ist eine große Veränderung für Kinder. Manche haben diese Erfahrung selbst in ihrer Kindheit gemacht. Andere wiederum haben erst als (junge) Erwachsene zum ersten Mal den Wohnort gewechselt und können sich vielleicht gar nicht so recht vorstellen, wie das Erleben als Kind sein könnte. Und oft einmal steht ein Umzug ins Haus, wenn Eltern sich trennen. 

 

In diesem Blogbeitrag erzählt Psychotherapeut Lukas Wagner aus seiner Praxiserfahrung und gibt hilfreiche Tipps, wie ihr eure Kinder bei dieser Veränderung unterstützen könnt.

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Wenn Jugendliche Nacktbilder schicken

pinker Hintergrund mit Grafik von 2 Personen, die sich auf dem Handy Nachrichten schreiben. Als Text steht "Als Eltern mit Sexting umgehen."

Ein beliebtes Horrorthema von Eltern Pubertierender ist das sogenannte Sexting - Nacktbilder werden per Handy verschickt. Lukas Wagner, Psychotherapeut meint: So ungewöhnlich ist das aber nicht. Und verbieten bringt auch nichts. 

Außerdem sitzt da ohnehin oft die Doppelmoral mit im Boot, wenn Mädchen gewarnt werden, obwohl die Bilder oft von Burschen weiter versendet  werden. Lukas Wagner schreibt nun über die Fakten und hat ein paar Tipps für Eltern parat.

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Nicht alle Kids lieben hetero. Ein Brief an die Eltern.

Fotohintergrund mit zwei Beinen, die aus dem Autofenster gestreckt werden und Regenbogenfarben auf dem Sockenbündchen. © gryffyn_m. Text: Mama, Papa, warum glaubt ihr ich bin hetero? Wie nicht-queere Eltern mit queeren Kids umgehen können.

Auf der Suche nach Gastautor*innen zum Thema Pubertät, führte für mich kein Weg am österreichischen Blog sugarbox vorbei. "Queer" nennt sich dieser. Als Erklärung findet mensch dazu "Lebens- und Liebenswelten, die unterrepräsentiert sind. Und weil die meisten von uns automatisch bei Töchtern an Schwiegersöhne und bei Söhnen an Schwiegertöchter denken, wird es langsam Zeit mal eine andere Perspektive einzunehmen, spätestens wenn sich die Sprösslinge das erste Mal verlieben und eine Schulter zum Ausweinen brauchen. Also Bühne frei für schokomuffin von sugarbox. -
Und, über Sex & Körper schreiben die AutorInnen auf der sugarbox übrigens auch...

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Über die Kunst, klischeefreie Kinderbücher zu finden

Wer Kinderbücher finden will, die nicht nur Frauen in der Küche und Männer auf Traktoren zeigen, muss meist eine spezielle Buchhandlung aufsuchen, um mal nett zu stöbern oder zumindest vorher online recherchieren, damit vor Ort was passendes bestellt werden kann. Ich liebe Kinderbücher und würde haufenweise Geld dafür ausgeben. Aber manchmal möchte ich auch einfach so ein Buch kaufen. Um ein paar Euro. Eines das nicht voller Klischees ist. Ein kleiner Rundblick in unserer Bücherkiste...

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Über die "Erfindung" des eigenständigen Fötus.

 

Schwangerschaft gibt es ja quasi seit Beginn der Menschheit. Den Fötus als eigenständiges Wesen, das unabhängig von der Mutter gedacht wird allerdings nicht - sagt Gastautorin Kathrin Jarz. Und sie muss es wissen: Sie forscht zu diesen Themen. Den Fötus als eigenständiges Wesen gibt es erst seit der Entwicklung bildgebender Verfahren in unseren Köpfen...

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Über den Mythos des "natürlichen" Stillens

 

 

Auf den Krieg um Muttermilch und Kunstmilch ist die Gastautorin Lisa Mittischek nicht nur beim eigenen Kampf mit der "natürlichen" Gabe des Stillens  gestoßen - als Soziologin sind ihr einige blinde Flecken in der Geschichte aufgefallen.

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Sind wir die einzigen ohne Sex? - Sex & Elternschaft

Gezeichnet sind zwei erschöpfte Personen auf der Couch. Text: 150 Mütter geben ehrliche Antworten. Sind wir die einzigen ohne Sex?

Schwangerschaft und Sex ist ja schon so ein eigenes Kapitel. Ist das Baby dann endlich da, werden die Karten noch einmal neu gemischt und viele hoffen nun auf eine Zeit, in der es zumindest im Bett endlich wieder so wird, wie es vorher war...ganz ohne die ideale Position nur mit Hilfe von mindestens fünf Kissen zu finden. Nur dann tritt dieses "so wie früher" meist nicht ein. Müdigkeit, Zeitmangel, waches Kind...die Liste ist lang. Dabei steht die Frage im Raum: Geht es denn anderen Eltern auch so? 150 Mütter und ein Vater haben aus dem Nähkästchen geplaudert...

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Von der Hausgeburt zum Kaiserschnitt. Wenn Liebe ohne Herzchen kommt.

© Chloe Trayhurn
© Chloe Trayhurn

 

Einige Zeit musste ich jedes Mal heulen, wenn Sigur Ros im Radio lief. Vor einem Jahr hatte ich gefühlt zwei Babies. Eines in meinem Arm und eines noch in meinem Bauch. Vorgestellt hatte ich mir das ganz anders. Fast ein Jahrzehnt hatte ich auf Schwangerschaft und Geburt gewartet. Die Schwangerschaft kam. Die Geburt blieb irgendwie aus. Der "Knopf" ging erst ein halbes Jahr später auf. 

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Bestes Deo aller Zeiten: DIY

© Iris Forstenlechner - Deo

 

 

Von Zeit zu Zeit bilde ich mir ein, wir müssten jetzt endlich mal Seife selber herstellen, oder Ringelblumensalbe oder Kompott einkochen...oder was auch immer. Bislang haben wir nur eines geschafft: Deo. Aber dafür ist es das weltbeste Deo überhaupt.

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Kinder vor Mobbing schützen

Schule. Die einen gehen gern hin, manche weniger. LehrerInnen, Schulform und Noten können ein Grund dafür sein. MitschülerInnen der andere. "Kinder können grausam sein", heißt es manchmal. Sind sie auch. Sie sind direkt, statt lange hinter dem Rücken zu mauscheln. Wenn sie dich fertig machen wollen, suchen sie nicht nach subtilen Wegen. Antipathie wird lautstark vorgetragen. Und wer nicht in der Schusslinie steht, ist ganz froh wenn er/sie mal nicht als Letzte/r ins Völkerball-Team geholt wird. - Unsere Kinder möchten wir am liebsten vor solchen Szenarien schützen. Aber bringen wir ihnen auch bei, nicht TäterInnen zu sein? (plus kostenloses Worksheet)

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